Der Zeichner: Joaquín Salvado Lavado

1932: QUINO, Joaquín Salvador Lavado, wird als
Sohn spanischer Immigranten in Mendoza, Argentinien a, 17. Juli geboren,
obwohl in seinen Ausweisen der 17. August drin steht. Seit seiner Geburt
nannte man ihn Quino, um ihn von seinem Onkel Joaquín Tejón zu
unterscheiden, der Maler war und schon mir 3 Jahren angefangen hat, zu
zeichnen.
1939: Quino kommt in die Grundschule und merkt, dass sein
wirklicher Name Joaquin ist.
1945: Seine Mutter stirbt, er beendet die Grundschule und
schreibt sich in die Kunstschule "Bellas Artes" in Mendoza ein.
1949: Quinos Vater stirbt. Er verläßt die Kunstschule, da er
immer nur das selbe zeichnet. Er will Comic-Zeichner werden
1950: Quino verkauft seine erste Comic-Geschichte "Sedalina".
1951: Er reist nach Buenos Aires und bewirbt sich bei allen
Zeitungs- und Zeitschriftsredaktionen. Ohne Erfolg kehrt er nach Mendoza
zurück.
1953: Wehrdienst
1954: Er lässt sich in Buenos Aires nieder. Die Wochenzeitschrift
"Esto es" veröffentlicht seine erste Humor-Seite. Ab diesem Jahr
folgten weitere Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen: "Vea y
Lea", "Leoplán", "Damas y Damitas", "TV Guía", "Usted", "Che",
"Panorama", "Atlántida", "Adán", "Democracia", etc.
1957: Regelmäßige Veröffentlichungen in "Rico Tipo", "Dr.
Merengue" und "Tia Vicente". Divito verlangt von ihm, dass seine
Zeichnungen nun mit Text sein sollen.
1960: Er heiratet Alicia Colombo. Sie bekommen keine Kinder. Ihre
Hochzeitsreise machen sie in Brasilien. Dort trifft er zum ersten Mal
auf andere Zeichner.
1963: Erscheinung seines ersten Buches: "Mundo Quino" eine Reihe
von Zeichnungen zusammen mit Miguel Brasco. Dieser stelle Quino der Fa.
Agens Publicidad vor, die einen Zeichner suchen, der ein Comic aus einer
Mischung von Blondie und Peanuts zwecks einer Werbekampagne für "Mansfield"
erstellt. Dadurch müssen manche Namen der Darsteller mit M beginnen. Da
entstand Mafalda. Die Werbekampagne wurde nicht gestartet, aber Quino
hatte ein paar Strips.
1964: Mafalda erscheint das erste Mal in der Zeitung "Leoplan".
Am 29.9 erscheint Mafalda regelmäßig in "Primera Plana". 1965 wechselt
Mafalda zu "El Mundo".
1966 und 1969: Es erscheinen die ersten 2 Bücher von Mafalda 1 -
5.
1970: "Ediciones de la Flor" bringt Mafalda 6 heraus. Es
erscheint auch in zahlreichen europäischen Ländern.
1974: Das letzte Buch Mafalda 10 erscheint. Quino will Mafalda
nicht mehr zeichnen.
1977: Auf Wunsch von Unicef zeichnet Quino eine internationale
Ausgabe zu den "Rechten der Kinder":
1978: Er gewinnt den Preis: Trofeo Palme de Oro. Seine größte
Auszeichnung.
1980: Quino zeichnet ab sofort für die renommierte Tageszeitung
"Clarin".
1982: Er wird zum Zeichner des Jahres gewählt.
1989: Aufgrund des 25jährigen Bestehens von Mafalda bringt der
Verlag "Ediciones de la Flor" Mafalda-Inedita heraus.
1993: Mafalda erscheint als Comic im spanischen Fernsehen.
1994: In Buenos Aires wird im Stadtteil Colegiales ein Park nach
Mafalda benannt.
2004: Mafalda feiert 40jähriges Bestehen!